Am 17. September 2025 trafen sich die fünften Klassen am Cinestar. Dann gingen wir auf den Ernst-Abbe Campus. Hier besuchten wir einen Vortrag zum Thema Antarktis. Den Vortrag hielt eine Frau namens Nelly, die selbst für ein Jahr in der Antarktis war. Dort lebte sie in der Neumayer-Station, einem Forschungszentrum, welches mitten auf einer dicken Eisschicht steht. Täglich musste sie sich durch den Schnee kämpfen, hin zu ihrem Forschungscontainer, in dem sie arbeitete und unter anderem Messungen durchführte.
Nelly erzählte uns, dass in der Antarktis die Sonne zwei Monate nicht unter ging und es immer hell war und die Sonne zwei Monate nicht auf ging, es also immer dunkel war. Dort war es dann so dunkel, dass sie selbst mit Stirnlampe oder Schneemobilbeleuchtung nur zwei/drei Meter sah. Sie erzählte uns, dass es in den hellen Monaten Höchsttemperaturen bis zu - 10°C und in den dunklen Monaten Tiefsttemperaturen bis zu -40°C gab.
Außerdem sah sie in der Antarktis tausende Pinguine in Schwärmen, sogar Babypinguine waren dabei. Davon zeigte sie uns ein niedliches Video. Sie war so nah an den Tieren, dass manche auf sie reagierten und neugierig waren. Am Ende des Vortrags kam sie mit uns darüber ins Gespräch, ob wir uns vorstellen könnten, auch für ein Jahr in die Antarktis zu gehen.
Nach dem Vortrag gab es über 20 Stationen von verschiedenen Firmen, wie Zeiss, dot.Source, oder Jenoptik, mit denen man über verschiedene Wissenschaftsprojekte ins Gespräch kommen konnte.
Am Ende des gestrigen Ausflugs zum MINT Festival in Jena, welches von der Friedrich-Schiller-Universität ausgerichtet wird, fand eine Physiker Show statt.
Während der Show zeigte ein Physiker, welcher ein bisschen verrückt schauspielerte, lustige Experimente, wie zum Beispiel das mit der Trockeneisrakete. Dafür benötigte er Trockeneis, Wasser und ein kleines Filmdöschen. Nun tat er in das Filmdöschen ein Stück Trockeneis und etwas lauwarmes Wasser. Das Filmdöschen fing sofort an zu dampfen, da das Trockeneis so kalt und das Wasser lauwarm war. Jetzt tat er den Deckel auf das Döschen. So sammelte sich darin Druck und es schoss in die Luft. Zum Glück hatte die Bühne ein Dach, sodass die „Rakete" nicht wegfliegen konnte. Das Schülerpublikum war begeistert und applaudierte laut.
Nächstes Jahr findet wieder das Festival in Jena statt und bestimmt können auch dann wieder Schüler aus Thüringen in die Welt der Wissenschaft eintauchen.