Am 31.3. und 1.4. machten sich die vier 5. Klassen auf den Weg nach Weimar, um das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens zu besuchen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine spannende Führung durch die Ausstellung zur Metallzeit und konnten in einem Workshop selbst kreativ werden: Aus Draht und Bernstein gestalteten sie ihren eigenen Schmuck – ganz ohne moderne Maschinen, aber mit erstaunlich viel Geschick.
Besonders beeindruckend für die Kinder waren die zahlreichen Fundstücke, die ein Beleg für die jahrtausendealte Kultur hier in Thüringen darstellen: Schmuck aus Hundezähnen oder Gold, Waffen, eine Tontrommel, echte menschliche Skelette sowie der Nachbau eines Totenhauses und eines Wohnhauses gaben einen anschaulichen Einblick in vergangene Zeiten.
Dass viele Kinder am Ende gern noch mehr Zeit gehabt hätten, um weitere Ausstellungsräume zu entdecken oder zusätzliche Workshops zu besuchen, spricht wohl für einen erfolgreichen und ganz besonderen Schultag.
Die Kosten für die Fahrt und den Workshop werden vom Land Thüringen im Rahmen der Förderung von Maßnahmen des „Lernens am anderen Ort“ übernommen.